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Cortina dâAmpezzo
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Cortina dâAmpezzo (ladinisch Ampez oder Anpezo) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Belluno in Venetien mit 5483 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024).
Cortina dâAmpezzo ist ein renommiertes Winter- und Bergsportzentrum, das Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 sowie der Alpinen Skiweltmeisterschaften 1932, 1941 und 2021 war. Gemeinsam mit Mailand sollen in dem Ort die Olympischen Winterspiele 2026 ausgetragen werden.
Der Tourismus dominiert den Ort aus wirtschaftlicher wie kultureller Sicht. Zusammen mit elf weiteren italienischen Wintersportgebieten gehĂśrt Cortina dâAmpezzo zum Verbund Dolomiti Superski.
Als Teil des ladinischen Sprachgebiets wird Ampezzo zu Ladinien gezählt.
Contents
⢠Etymologie
⢠Geografie
⢠Klima
⢠Geschichte
⢠Architektur
⢠Sprache
⢠Symbolik
⢠Tourismus
⢠Sport
⢠Verkehr
⢠Politik
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Etymologie
Der Ortsname wurde erstmals 1317 in einer lateinischen Urkunde als Curtina Ampitii verschriftlicht.
Man nimmt an, dass sich das Wort âCortinaâ von der Verkleinerungsform von curtis (aus dem Spätlatein, âHofâ) ableitet, was im FrĂźhmittelalter eine kleine territoriale Einheiten bezeichnete, die Teil eines Lehens waren und aus Häusern und landwirtschaftlichen Flächen bestand, von denen einige von den Dorfbewohnern frei genutzt werden konnten, andere aber Privateigentum des Feudalherrn waren. Diese Bedeutung findet sich noch heute etwa im Spanischen âcortinalâ wieder. âCortinaâ kĂśnnte aber auch einen âkleinen Hofâ bezeichnen, im Sinne eines durch eine niedrige Mauer abgegrenzten Raums, der in der Vergangenheit fĂźr Gottesdienste und als Friedhof genutzt wurde. Im Ladinischen bezeichnet cortina heute den ummauerten Friedhof (die gleichnamige Fraktion war die einzige in der Gemeinde mit einem Friedhof).cite-ref-2[2] Im dem Ladinischen verwandten BĂźndnerromanischen bedeutet curtin âGartenâ.
Der dazugehĂśrige Flurname Ampezzo lässt sich (laut dem ladinischen Etymologen Paul Videsott) nicht mehr eindeutig klären. Es liegt wohl dieselbe Wurzel wie bei Ampezzo in Friaul-Julisch Venetien zugrunde, das 762 als Ampicio auftaucht. Es kann eine vorrĂśmische Wurzel *amp- mit Kollektivsuffix -etum rekonstruiert werden, etwa mit der Bedeutung âbei den Schwarzerlenâ.cite-ref-3[3]
Geografie
Der Ort liegt auf einer HĂśhe von 1211 m s.l.m. im Valle del Boite in den Ampezzaner Dolomiten und ist das grĂśĂte besiedelte Zentrum der Dolomitenladiner. Die hĂśchsten Gipfel sind unter anderem die Tofana di Mezzo (3244 m), der Monte Cristallo (3221 m) und die Punta Sorapiss (3205 m).
Das Gemeindegebiet von Cortina dâAmpezzo ist deckungsgleich mit der Landschaft Ampezzo. Unter âAmpezzanerâ versteht man jemanden, der aus einer angestammten âRegoleâ-Familie kommt und damit Anteil an der Genossenschaft hat. Ein Cortineser hingegen ist ein Zugereister, der zwar im Ort lebt, aber hĂśchstens durch Einheiraten in eine âRegoleâ-Familie kommen kann.
Klima
Das Skigebiet Cortina dâAmpezzo (es gehĂśrt zum Verbund Dolomiti Superski) ist, wie der gesamte Alpenraum, von der globalen Erwärmung erheblich betroffen. Die Schneemengen sind tendenziell rĂźckläufig; der Wintersportbetrieb ist ohne den Einsatz von Schneekanonen an vielen Stellen nicht mehr mĂśglich.cite-ref-5[5]
Geschichte
FĂźr das FrĂźhmittelalter gibt es nur wenige Quellen. Damals gehĂśrte das Gebiet zum Cadore. Die langobardische Herrschaft ab dem 6. Jahrhundert war prägend fĂźr die Herausbildung der Regules, einer Form von kommunaler Selbstverwaltung, die in Teilen bis 1918 bestand. Ab 776 folgten den Langobarden die Franken unter Karl dem GroĂen. Damals bildete sich gegen Norden die deutsch-ladinische Sprachgrenze heraus. 951 wurde das Cadore mit der Markgrafschaft Verona und Aquileja dem Stammesherzogtum Baiern unterstellt. Ab 973 gehĂśrte AnpĂŤz mit der Grafschaft Cadore, durch den Bayernherzog Heinrich II., als freisingischer Besitz zu Innichen, doch konnte sich Ende des 11. Jahrhunderts unter Kaiser Heinrich IV. das Patriarchat von Aquileja durchsetzen. Erwähnenswert ist aus jener Zeit die Burg Peutelstein (Castello di Podestagno), die Patriarch Heinrich von Biburg um 1080 auf einem langobardischen Vorgängerbau errichten lieĂ (seit 1781 in Verfall, heute nur mehr als Ruine erhalten).cite-ref-6[6] Durch Hayden fĂźhrte ein wichtiger Handelsweg zwischen dem Heiligen RĂśmischen Reich Deutscher Nation und den italienischen Staaten, besonders der Seerepublik Venedig. Mit der Eroberung des Patriarchats fiel 1420 auch AnpĂŤz zur Republik Venedig und schied damit de facto, aber nicht de jure aus dem Reichsverband aus. 1508 veranlasste Papst Julius II. eine gegen Venedig gerichtete Koalition, die Liga von Cambrai, der sich auch das rĂśmisch-deutsche Reich anschloss, um die seit dem 14. Jahrhundert von Venedig besetzten Reichsgebiete in Oberitalien zurĂźckzuerobern. Das Gebiet von AnpĂŤz wurde noch im selben Jahr von kaiserlichen Truppen eingenommen. Am 21. Oktober 1511 kehrte es, im Beisein Kaiser Maximilians I., offiziell in den Reichsverband zurĂźck und kam zur GefĂźrsteten Grafschaft Tirol. Der Kaiser bestätigte den Ampezzanern mit den Regules ihre Selbstverwaltung.
Unter Ăsterreich bildete Anpezo eine weitgehend selbstverwaltete Einheit bis zur Staatsreform unter Kaiser Joseph II. Während seiner Amtszeit wurde auch das Dekanat Anpezo der DiĂśzese Brixen angegliedert, der bereits alle anderen dolomitenladinischen Täler angehĂśrten. Anpezos SchĂźtzen nahmen 1796â1813 aktiv am Tiroler Freiheitskampf gegen die franzĂśsischen Truppen teil. Während der napoleonischen Kriege wurde am 31. August 1809 auch Anpezo von franzĂśsischen Truppen besetzt. Als Tirol im Februar 1810 von Napoleon geteilt wurde, kam Anpezo kurzzeitig mit Toblach im Pustertal zum KĂśnigreich Italien, das der Kaiser der Franzosen in Norditalien errichtet hatte. Bereits 1813 konnten Ăśsterreichische Truppen das Gebiet zurĂźckerobern. 1835 wurde mit der ErĂśffnung der FahrstraĂe zwischen Toblach und Anpezo der Grundstein fĂźr die touristische ErschlieĂung gelegt.cite-ref-7[7]
Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Anpezo eine BlĂźtezeit. Von Bergbegeisterten, dem Ăśsterreichisch-ungarischen Adel und dem gehobenen BĂźrgertum Frankreichs und Englands entdeckt, entwickelte sich der Ort unter maĂgeblicher FĂśrderung des Deutschen und Ăsterreichischen Alpenvereins (DuOeAV) bald zum begehrten Fremdenverkehrszentrum. Sowohl im Sommer als auch im Winter wurde Anpezo zu einem noblen Ferienort. Anpezo wurde als âPerle der Dolomitenâ und âKĂśnigin der Alpenâ bekannt. Neben dem Bau von Luxushotels entstand 1903 die erste Skischule. Diese âgoldene Zeitâ endete fĂźr Anpezo abrupt mit dem Attentat von Sarajevo auf den Ăśsterreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und dem Beginn des Ersten Weltkriegs am 28. Juli 1914. Die Dolomiten wurden mit dem Kriegseintritt Italiens gegen Ăsterreich-Ungarn am 23. Mai 1915 zum direkten Frontgebiet. Die wehrpflichtigen Männer befanden sich an der Ostfront gegen Russland. 669 daheimgebliebene â unter 16-jährige und Ăźber 50-jährige â Einwohner Ăźbernahmen die Verteidigung gegen die angreifenden italienischen Truppen, mussten den Ort aber aus militärstrategischen GrĂźnden aufgeben und sich auf Verteidigungslinien in den Bergen zurĂźckziehen. Am Abend des 5. November 1917 betraten nach der italienischen Niederlage von Karfreit mit dem 164. Landsturmbataillon wieder Ăśsterreichische Truppen Anpezo.cite-ref-8[8]
Am 24. November 1917 reiste Kaiser Karl durch Ampezzo und wurde von der BevÜlkerung mit Begeisterung empfangen. Dabei reichte ein kleines Mädchen dem Kaiser einen Brief mit der Bitte, den Vater von der Front nach Hause zu schicken, da seine Frau und Mutter von neun Kindern gestorben war. Nach zehn Tagen war Bepe Manaigo bei seinen Kindern.
Insgesamt waren infolge des Krieges 144 Ampezzaner gefallen. Ampezzaner Soldaten erhielten 16 silberne und 4 bronzene Tapferkeitsmedaillen. Im umliegenden Gebiet von Cortina gab es 38 SoldatenfriedhÜfe, ßberall Schßtzengräben, Stacheldraht, EinschlaglÜcher, Splitter, Munition und Baracken; 2450 Hektar Wald waren verwßstet.
Nach dem Ersten Weltkrieg
Nach dem Waffenstillstand von Villa Giusti vom 3. November 1918 wurde mit dem sĂźdlichen Tirol auch Anpezo am 10. November 1918 von italienischen Truppen besetzt. Feierlichkeiten wurden dazu keine organisiert. Mit Gemeinderatsbeschluss und den Unterschriften der Familienoberhäupter verlangte die BevĂślkerung den Verbleib bei Tirol und Ăsterreich. Durch Entscheidung der Siegermächte und mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Saint-Germain am 10. Oktober 1920 kam das Gebiet jedoch gemeinsam mit SĂźdtirol und dem Trentino zu Italien. Ehemalige Kriegsstellungen, SchĂźtzengräben und Felsstollen kĂśnnen noch besichtigt werden.
Die ladinische BevĂślkerung weigerte sich, sich als Italiener zu bekennen. Die staatliche Italienisierungspolitik nach der faschistischen MachtĂźbernahme traf sie besonders hart. Als StrafmaĂnahme wurden die ladinischen Täler aufgeteilt. Anpezo wurde gemeinsam mit Fodom und Col (Souramont) 1923 zur italienischen Provinz Belluno geschlagen und erhielt den amtlichen italienischen Gemeindenamen Cortina dâAmpezzo. Im Ort wurde ein groĂes Denkmal fĂźr die ortsfremden gefallenen italienischen Soldaten (das Beinhaus Pocol mit 9707 Soldaten) errichtet, während den Ampezzanern die Errichtung eines Denkmals fĂźr ihre Gefallenen und Vermissten verweigert wurde, da sie fĂźr Ăsterreich gekämpft hatten. Erst 1998 konnte eine Gedenkstätte errichtet werden.
1939 wurde das Gebiet in das von Benito Mussolini und Adolf Hitler vereinbarte italienisch-deutsche Umsiedlungsabkommen (Option in SĂźdtirol) einbezogen, mit dem die beiden verbĂźndeten Diktatoren den âStolpersteinâ SĂźdtirol bereinigen wollten. Die Option blieb jedoch weitgehend unbeachtet. Nur ganz wenige Ampezzaner entschieden sich fĂźr eine Umsiedlung in das Deutsche Reich.cite-ref-9[9]
Nach dem Sturz Mussolinis und der Besetzung Italiens durch deutsche Truppen wurde Anpezo noch im September 1943 in der Operationszone Alpenvorland mit der Provinz Bozen (SĂźdtirol) und mit der amtlichen Doppelbezeichnung Hayden â Cortina dâAmpezzo wiedervereinigt. Damit wurde die Jugend zur deutschen Wehrmacht eingezogen, wobei bis zum Kriegsende 51 Ampezzaner â davon 31 an der Ostfront â fielen.
Gemäà Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP wßnschte Mussolini fßr sein Regime ab 1943 als Regierungssitz Cortina, was ihm von deutscher Seite verweigert wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schlossen sich die Ampezzaner erneut den Ăźbrigen ladinischen Tälern und den SĂźdtirolern an und forderten die RĂźckkehr zu Ăsterreich. Mit Verhaftungen und Ausweisungen versuchte der italienische Staat die Bewegung niederzudrĂźcken. Nachdem die Siegermächte 1946 erneut den Verbleib SĂźdtirols bei Italien beschlossen hatten, wurde von Italien trotz wiederholter BeschlĂźsse des Gemeinderates auch nicht die Vereinigung mit SĂźdtirol gewährt. Damit hat Anpezo bis heute keinen Anteil an der SĂźdtirol gewährten Autonomie fĂźr seine deutsche und ladinische BevĂślkerung. Gleichzeitig erlebte Anpezo eine neue und nachhaltige BlĂźte als nobler Fremdenverkehrsort.
Westlich des Passo Cimabanche bestand weiterhin ein Armeelager aus der Zwischenkriegszeit. Dieses wurde während des Kalten Krieges als Waffendepot und als Ăbungsgelände verwendet und erst ab dem Jahr 2005 dekontaminiert und aufgelĂśst.
Bei der Neueinteilung der DiĂśzesangrenzen wurde Ampezzo 1964 von der DiĂśzese Brixen abgetrennt, dem Bistum Belluno-Feltre angegliedert und damit auch kirchlich von SĂźdtirol getrennt. Immer wieder gab es BemĂźhungen der BevĂślkerung und der Gemeindeverwaltung, die RĂźckkehr zu SĂźdtirol zu erreichen.
1975 grĂźndeten Einheimische die Union di Ladis dâAnpezo, und diese wurde 1976 in die Union Generela di Ladins des Dolomites aufgenommen.
Das Dibona-Denkmal wurde 1976 unter groĂer Anteilnahme der BevĂślkerung bzw. nationaler und internationaler Bergsteigerabordnungen enthĂźllt. Der Ladiner Luis Trenker, der an der Feier teilgenommen hatte, zeigte sich tief berĂźhrt. âEr war der berĂźhmteste und erfolgreichste BergfĂźhrer seiner Zeit, vielleicht der universellste. Kein anderer DolomitenfĂźhrer kann ähnliche Leistungen aufweisen, und unter den jungen wird es so bald keinen geben, der ihm gleichkommt an menschlicher GrĂśĂe.âcite-ref-10[10]
In Anpezo hat der Landesrettungsverein WeiĂes Kreuz eine Rettungswache, die einzige Sektion der Organisation auĂerhalb SĂźdtirols. 2002 wurde die Ampezzaner SchĂźtzenkompanie Ĺizar Anpezo Hayden wieder ins Leben gerufen. Deren Schutzherr ist, seit dem Besuch von Otto Habsburg, dem damaligen Oberhaupt der Familie Habsburg, in Cortina im Jahr 2005, Kaiser Karl. Besonders wegen der wechselvollen Geschichte ist die Marke âHabsburgâ in Cortina auch im 21. Jahrhundert noch sehr präsent, wie viele Bilder und Fotos von Kaiser Franz Joseph und vom hier besonders verehrten Kaiser Karl in Gasthäusern, Restaurants, Bars und Hotels bezeugen. Am Hauptplatz gibt es seit dem Jahr 2011 ein Denkmal fĂźr Kaiser Maximilian I. in Andenken an das Jahr 1511 und die damalige Vereinigung des Ampezzaner Talkessels mit Tirol.cite-ref-11[11]
BevĂślkerungsentwicklung
Die BevĂślkerung von Cortina dâAmpezzo wuchs seit Ende des 18. Jahrhunderts stetig, zunächst langsam, dann nach dem Ersten Weltkrieg mit der Intensivierung des Fremdenverkehrs Ăźberproportional an. Da in den Jahrhunderten zuvor die Wirtschaft Ăźberwiegend landwirtschaftlich geprägt war und das Gebiet nur die Ansiedlung einer stabilen Anzahl von Familien zulieĂ, waren die Einwohnerzahlen nur sehr langsam gewachsen. Wurde diese kritische Zahl Ăźberschritten, kam es zu Auswanderungswellen, insbesondere wenn DĂźrren oder Ăberschwemmungen die Versorgungslage beeinträchtigen. Das System der Regole zur Verwaltung der land- und forstwirtschaftlichen Ressourcen ermĂśglichte jedoch die Aufrechterhaltung einer gewissen BevĂślkerungsdichte in Ampezzo, da die kollektive Nutzung der Ressourcen auch die schwächeren BevĂślkerungsschichten unterstĂźtzte.
1973 erreichte die Einwohnerzahl mit 8631 Personen ihren HĂśchststand, um dann kontinuierlich zu sinken. Der BevĂślkerungsrĂźckgang ist auf verschiedene Faktoren zurĂźckzufĂźhren, darunter vor allem ein deutlicher RĂźckgang der Geburten und der Geburtenrate. Hinzu kam eine zunehmende Wohnungskrise fĂźr junge Familien, die dazu veranlasst wurden, auszuwandern. Diese Krise war auf die städtebauliche Entscheidung zurĂźckzufĂźhren, Neubauten stark zu beschränken, was zu einem stetigen Anstieg der Immobilienpreise fĂźhrte. Die hĂśhere Schulbildung mit einer steigende Zahl von Hochschulabsolventen verstärkte die Abwanderung der jĂźngeren Altersgruppen noch, die ihre beruflichen Ziele auĂerhalb des Tals verfolgten.cite-ref-12[12]
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Architektur
Das Zentrum von Cortina ist der Corso Italia mit der 2007 bis 2009 aufwendig renovierten Pfarrkirche Basilica Parrocchiale SS. Filippo e Giacomo (erbaut nach den Plänen des aus dem Gadertal stammenden Architekten G. Promperg-Costa zwischen 1769 und 1775 und mit Deckenfreskenmalerei von Franz Anton Zeiller) mit ihrem erst 1851 bis 1858 erbauten 69,5 m hohen Turm (Pläne vom lokalen Unternehmer Silvestro Franceschi und deren Bestätigung durch den Wiener Architekten Hermann von Bergmann) aus DolomitblÜcken. Auf dessen Spitze befindet sich eine vergoldete Kugel mit einem Durchmesser von 1 m; das markante Geläut der sechs historischen Glocken, deren Einschmelzen durch persÜnliche Intervention des Kaisers Karl im Jahr 1917 bei einer Durchreise an die Piavefront verhindert wurde, ertÜnt mit der Melodie von Big Ben. Inmitten des Hauptplatzes unmittelbar vor der Kirche befinden sich das 1976 errichtete Denkmal des Ampezzaner Bergfßhrers, Kaiserjägers und Dolomiten-Pioniers Angelo Dibona und eine bronzene Gedenktafel aus dem Jahr 2011 zum Besuch des Kaisers Maximilian im Jahr 1511.
Siehe auch
:
Philippus und Jakobus (Cortina dâAmpezzo)
Das älteste Gebäude in Cortina ist die Chiesa di San Nicolo (St. Nikolaus â Schutzpatron der Wanderer) aus dem Jahr 1226 an der StaatsstraĂe Richtung Toblach bei Ospitale.
Sprache
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Ort ßberwiegend ladinischsprachig, seitdem wird ßberwiegend Italienisch gesprochen. Der lokale Dialekt des Ladinischen enthält einige ungewÜhnliche Germanismen, die aus den benachbarten Dialekten des Pustertals einflossen; so wird zum Beispiel eine Harpfe arfa bezeichnet, während andere ladinische Dialekte auf Derivate des lateinischen fabarium zurßckgreifen.cite-ref-13[13]
In der lokalen KĂźche haben sich diverse Speisen und AusdrĂźcke aus der k.u.k.-Zeit erhalten, so zum Beispiel Gulasch und Krapfen. GrĂśstl und chenedi (TirolerknĂśdel) spiegeln die lange Verbindung mit Tirol wider. Polenta und Bohnensuppe zeigen schon mehr in die venezianische Tiefebene.
Symbolik
Popkulturelle Bedeutung
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlangte Cortina den Ruf eines mondänen Wintersportortes fßr gutbetuchte und berßhmte Touristen. Unter anderem verbrachte der Schriftsteller George Santayana ab den 1930er Jahren seine Winter dort.cite-ref-14[14] Der britische Ford Cortina wurde in den 1960er Jahren nach dem Wintersportort, der Eleganz symbolisieren sollte, benannt.cite-ref-15[15]
Filmgeschichtliche Bedeutung
Cortina wurde wegen seiner internationalen Bekanntheit und Szenerie als Drehort fßr eine Reihe bekannter Filmproduktionen ausgewählt.
1981 wurden fĂźr den James-Bond-Film In tĂśdlicher Mission Szenen im Olympischen Eisstadion Cortina, auf der Sprungschanze, auf der Bobbahn und im Ort selbst gedreht.
Auch die Filme Mit dem Motorrad Ăźber den Wolken (1926) von Lothar RĂźbelt, Leichen pflastern seinen Weg (1968) mit Klaus Kinski und Cliffhanger â Nur die Starken Ăźberleben (1993) mit Sylvester Stallone wurden in den Bergen um Cortina dâAmpezzo gedreht, der Film Der rosarote Panther (1963) spielt teilweise dort.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Cooperativa von Cortina war die erste Konsumgenossenschaft SĂźdtirols. GegrĂźndet 1893 als âConsumverein Ampezzoâ zur BedarfsgĂźterversorgung der Land- und Viehwirtschaft zum Selbstkostenpreis, hat sich diese vor allem nach 1956 zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen Bezugspunkte Cortinas entwickelt. Aufgabe gemäà den aktuellen Statuten der Cooperativa ist jedoch, auch das kulturelle, historische und linguistische Erbe von Cortina und der ladinischen Dolomitenregion aufzuwerten, zu entwickeln und zu verbreiten.
Entscheidender Wirtschaftsfaktor und Identifikationsmerkmal ist seit mehr als 800 Jahren die Regole dâAmpezzo, eine ursprĂźnglich einfache Hirtengenossenschaft. Dabei handelt es sich um eine jahrhundertealte demokratische Vereinigung von angestammten Familien zur gemeinsamen und nachhaltigen Nutzung von Feldern, Wald und Alm. Anfangs gab es zwei Regole von Ampezzo: Lareto, auf der linken Seite der Boite, und Ambrizola auf dem rechten Ufer. Die Nutzung der GrundstĂźcke wird durch die âLaudiâ (eine Art Genossenschaftsordnung) geregelt. Einmal im Jahr wird die Versammlung der Regolieri (Familienstände) einberufen; dabei wählen die ca. 1300 Familienoberhäupter die Verwalter und treffen die wichtigsten Entscheidungen. Die gewählten Verwaltungsräte heiĂen âLaudatoriâ und der Hauptverwaltungsrat âMarigoâ. Die Regole haben nach wie vor das Sagen und den grĂśĂten Grundbesitz in und um Cortina.
Cortina ist seit der Habsburgerzeit fĂźr sein Kunsthandwerk (u. a. Schnitzerei, KachelĂśfen) und speziell in Italien fĂźr seine Kombination von alpiner und sĂźdländischer Einrichtungs- und Bekleidungstradition (âCortina Styleâ) bekannt.
Um den Corso Italia gibt es zahlreiche noble und moderne Geschäfte sowie Restaurants. Dies darf jedoch nicht ßber die sichtbaren wirtschaftlichen Probleme im Fremdenverkehrswesen und Liftanlagenbestand hinwegtäuschen. Oft wird dazu als AuslÜser das Appartementwesen, die vielen ortsfremden Eigentßmer der Hotels und Häuser sowie offene rechtliche Probleme zu ßbergangenen Ansprßchen der anstämmigen Familien (u. a. Jagd, Weide und Nutzungsrechte) genannt. Die Preise von Ferienwohnungen sind im Juni 2012 im Vergleich zum HÜchststand in den Jahren davor um mehr als 30 Prozent zurßckgegangen und fallen kontinuierlich.cite-ref-16[16] Der diesbezßgliche Markt (Miete/Kauf) verzeichnet, obwohl es viele Angebote gibt, nachfrageseitig keinerlei Interesse, wobei laut Angabe lokaler Immobilienmakler die Preise nach wie vor hoch sind.
Tourismus
Der Tourismus entwickelte sich in Cortina in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum zentralen Wirtschaftsfeld. Der Deutsch-Ăsterreichische Alpenverein grĂźndete 1882 eine Sektion Ampezzo, und 1903 folgte die GrĂźndung des âSki Club Ampezzoâ durch Einheimische. Bis zum Ersten Weltkrieg reisten vor allem Engländer und kaiserlich und kĂśniglicher Adel in das Alpendorf, und an dessen Vorabend gab es 27 Hotels mit 1.400 Betten und 100.000 Ăbernachtungen.cite-ref-17[17]
Die vielen SoldatenfriedhĂśfe und Gedenkstätten zogen dann nach den heftigen Schlachten einen Kriegertourismus nach sich, der in dem Dolomitendorf seinen Mittelpunkt fand. Ab Sommer 1922 kamen immer wieder Mitglieder des Hauses Savoyen nach Cortina, und unter den italienischen Faschisten wurde eine Reise nach Cortina zum nationalen Anliegen. Im Hotel Bellevue bezog Mussolini-Tochter Edda mit ihrem Mann, dem AuĂenminister Galeazzo Ciano, Winterquartier, und Mussolini-Tochter Annamaria lernte 1957 anlässlich eines Ferienaufenthaltes in Cortina ihren Freund Nando Pucci kennen. Die GroĂen des faschistischen Regimes (so z. B. de Stefani, Italo Balbo, Giurati, Achille Starace) und betuchte Italiener bauten oder bezogen vor bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg in Cortina ihre Villen.
Ab 1924 folgten die ersten Bergbahnen, und die Olympischen Winterspiele von 1956 verstärkten die Investitionen. In den 1970er Jahren erschien Cortina hinsichtlich Ski, Party und Design laut Die Zeit wie St. Moritz, KitzbĂźhel und Megève in einem.cite-ref-18[18] Doch anschlieĂend wurde weniger auf den Pisten erneuert, die Olympiabewerbung fĂźr 1988 war erfolglos, und die Hotellerie kam in die Jahre. Noch heute dominiert der Tourismus das Wirtschaftsbild: In der Hochsaison von Weihnachten bis Februar und August bevĂślkern etwa 40.000 bis 50.000 Touristen den Ort, also das Sieben- bis Achtfache der Einwohnerzahl.cite-ref-19[19]
2011 gab es insgesamt 225.647 Anreisen und dabei 1.060.211 Ăbernachtungen. Dezember, Januar, Februar und März halten dabei mit je knapp Ăźber 20.000 Anreisen bzw. 120.000 Ăbernachtungen mit klaren Spitzen Ăźber Weihnachten und Neujahr und Juli und August bei 38.000 bzw. 46.000 Anreisen und 155.000 bzw. 265.000 Ăbernachtungen.
2014 hat Cortina 5.000 Hotelbetten und 30.000 Betten in Zweitwohnungen.cite-ref-20[20]
Das Werbe- und Tourismussymbol von Cortina ist ein rotes EichhĂśrnchen auf weiĂem Grund.
Sport
Cortina ist der Mittelpunkt eines Wintersportgebiets, das Austragungsort einiger internationaler GroĂereignisse war. Besonders hervorzuheben sind dabei die Olympischen Winterspiele 1956, nachdem die Olympischen Winterspiele 1944 zwar an Cortina vergeben worden waren, aber wegen der Kriegsereignisse nicht stattfanden. Die Olympischen Spiele 1956 waren die ersten Spiele, die im Fernsehen Ăźbertragen wurden. Die auĂergewĂśhnlichsten Leistungen 1956 waren einerseits, dass infolge Schneemangels Gebirgsjäger Ăźber Kilometer Schnee auf Lastwagen oder Schultern zu den Pisten transportieren mussten, und andererseits die drei Goldmedaillen des Ăsterreichers Toni Sailer. Daneben war Cortina Austragungsort der Alpinen Skiweltmeisterschaften 1932 und 1941 (dabei teilnehmende Länder neben Italien nur Bulgarien, Finnland, Schweden, Norwegen, Jugoslawien, Rumänien, Schweiz, Ungarn und Deutschland) sowie Gastgeber von Weltcuprennen verschiedener Wintersportarten, insbesondere des Bobsports und des Alpinen Skisports. Nachdem man sich bereits vier Mal erfolglos fĂźr die Ausrichtung der Alpinen Skiweltmeisterschaften beworben hatte, hat Cortina fĂźr das Jahr 2021 den Zuschlag erhalten.cite-ref-21[21]
Alpinpionier der Ampezzaner Dolomiten schlechthin war der Wiener Paul Grohmann (1838â1908), Erstbesteiger der drei Tofane, des Cristallo, des Sorapiss und auf der GroĂen Zinne. Am Antelao im Jahr 1863 kam ihm nur der legendäre Gamsjäger Mattia Ossi zuvor. Erstbesteiger des Monte Pelmo war 1857 John Ball, Präsident des englischen Alpenvereins.
Am 1. Juli 1939 wurde in Cortina die Klettervereinigung der âScoiattoliâ gegrĂźndet. Diese Ampezzanern vorbehaltene weltberĂźhmte Kletterergilde war neben vielen Erstbegehungen auch an der Erstbesteigung des K2 im Jahr 1954 beteiligt. Ihre Mitglieder tragen als Symbol das weiĂe EichhĂśrnchen auf rotem Grund.
Der SG Cortina ist 16-facher Italienmeister im Eishockey der Männer. Zuletzt siegte der SG Cortina am 10. April 2007 im vierten Spiel der Finalserie (Best of 5) gegen den scheidenden Meister HC Mailand.
Die Piste Canalone Staunies am Monte Cristallo gilt als eine der zehn steilsten Skipisten der Welt. Cortina gilt als Freerider-Mekka mit unzähligen Touren in der Tofana- und Monte-Cristallo-Gruppe.
Cortina ist auch Start- und Endpunkt des Coppa dâOro delle Dolomiti Automobilrennens und des Lavaredo Ultra Trails, eines Berglaufes Ăźber verschiedene Distanzen mit bis zu 119 km und 5.850 HĂśhenmetern.
DarĂźber hinaus ist Cortina seit 1977 Zielort des Volkslanglaufs ToblachâCortina.
Cortina dâAmpezzo ist zusammen mit Mailand Austragungsort der XXV. Olympischen Winterspiele 2026.cite-ref-22[22]
Verkehr
Im Norden von Cortina, bei Fiames, liegt an der Strada Statale 51 di Alemagna der Flugplatz Cortina dâAmpezzo. Er wurde nach einem Flugunfall im Jahr 1976 geschlossen und diente lange Zeit als Parkplatz fĂźr Wohnmobile. Im Jahr 2011 erfolgte die Reaktivierung als Heliport, von dem aus unter anderem FlĂźge nach Mailand und Venedig sowie RundflĂźge in den Dolomiten angeboten werden.
Das Projekt âUmfahrungstunnel â Cortinaâ zur Entlastung der Verkehrsspitzen durch das Zentrum läuft seit 2001 und dĂźrfte nur in der eingeschränkten Version verwirklicht werden. DiesbezĂźglich gab und gibt es groĂe Vorbehalte von Umwelt- und LandschaftsschĂźtzern, aber auch von prominenten Gästen.
Ăffentlicher Verkehr
Von 1921 bis 1962 bzw. 1964 war der Ort durch die Dolomitenbahn mit Toblach im Norden und Calalzo im Sßden verbunden. Auf der Bahntrasse verläuft heute der Radfernwanderweg Langer Weg der Dolomiten.
Politik
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es Bestrebungen, Ampezzo zusammen mit den ladinischen Nachbargemeinden der Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol anzugliedern (dabei wird umgangssprachlich von âlamonizzareâ gesprochen, d. h. gleich der Gemeinde Lamon die Provinz wechseln), doch nach mehreren gescheiterten Versuchen konnte erst am 28. und 29. Oktober 2007 eine entsprechende Volksabstimmung stattfinden. Sie erbrachte mit mehr als 71,44 Prozent der abgegebenen Stimmen â 56,34 Prozent unter BerĂźcksichtigung aller Wahlberechtigten â ein deutliches Votum fĂźr den Beitritt von Ampezzo und der beiden Nachbargemeinden Col und Fodom zur Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol.cite-ref-24[24] Doch in der Provinz Belluno und der Region Venetien gab es erheblichen Widerstand dagegen, den weltbekannten Fremdenverkehrsort zu verlieren. Der Präsident der Region Venetien Giancarlo Galan kĂźndigte an, gegebenenfalls den Verfassungsgerichtshof und den Europäischen Gerichtshof anzurufen, falls die SĂźdtiroler Landesregierung der Abtrennung zustimmen wĂźrde.cite-ref-25[25]
In der Folge blieb das Referendum ohne weitere Auswirkungen, da die Bßndnispartner in der rÜmischen Regierung keine einheitliche Linie in der Sache verfolgten. 2018 wurde das Thema von einigen Senatoren der Sßdtiroler Volkspartei wieder aufgegriffen. Der damalige Bßrgermeister von Cortina reagierte auf den erneuten Vorstoà eher kßhl, da fßr ihn andere Prioritäten wichtiger seien.cite-ref-26[26]
Im Oktober 2014 beschloss der Dreierlandtag der Europaregion TirolâSĂźdtirolâTrentino in Schwaz, den Ladinern der drei Belluneser Gemeinden zur verstärkten Zusammenarbeit eine Beobachterrolle anzubieten.cite-ref-27[27]
Seit einigen Jahren wird das Gesetz zum Schutz von sprachlichen Minderheiten aus dem Jahr 1999 auch in Cortina umgesetzt, und es werden Verkehrsschilder italienisch und ladinisch beschriftet.
Die Schattenseite des Fremdenverkehrs war ein Anstieg der Immobilienpreise. Junge Ampezzaner mussten in die angrenzenden italienischen Gemeinden des Cadore ausweichen, während sich in Ampezzo Ortsfremde vor allem aus der Lombardei und Venetien einkauften. Daher gelten rund 20 Prozent der heutigen Einwohner und Stimmbßrger als Scheinansässige.
PersĂśnlichkeiten
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Bartolomeo Girardoni (1744â1799), Uhrmacher und Erfinder
⢠Francesco Lacedelli (1796â1886), Bergsteiger, erster BergfĂźhrer Cortinas
⢠Luigi Gillarduzzi (1822â1856), Maler
⢠Santo Siorpaes (1832â1900), Bergsteiger und BergfĂźhrer
⢠Angelo Dibona (1879â1956), Bergsteiger und Kletterer
⢠Enrico Colli (1896â1982), Skilangläufer
⢠Giuseppe Ghedina (1898â1986), Skilangläufer
⢠Francesco De Zanna (1905â1989), Bobfahrer
⢠Ernesto Zardini (1908â1934), Nordischer Kombinierer und Skispringer
⢠Mario Ghedina (1909â??), Architekt
⢠Uberto Gillarduzzi (1909â1994), Eisschnellläufer
⢠Ingenuino Dallago (1910â1932), Nordischer Kombinierer und Skispringer
⢠Severino Menardi (1910â1978), Nordischer Kombinierer, Skilangläufer und Skispringer
⢠Amedeo Angeli (1911â1965), Bobfahrer
⢠Ernesto Franceschi (1912â1943), Bobfahrer
⢠Roberto Lacedelli (1919â1983), Skirennläufer und Skispringer
⢠Silvio AlverĂ (1921â1985), Skirennläufer
⢠Albino AlverĂ (1923â2004), Skirennläufer
⢠Renata Carraretto (* 1923), Skirennläuferin
⢠Dino Menardi (1923â2014), Eishockeyspieler
⢠Lino Lacedelli (1925â2009), Bergsteiger, Erstbesteiger des K2
⢠Michele AlverĂ (1929â1991), Bobfahrer
⢠Ulrico Girardi (1930â1986), Bobfahrer
⢠Dino Pompanin (1930â2015), Skirennläufer
⢠Rinaldo Ruatti (1930â2020), Bobfahrer
⢠Carlo Calzà (* 1931), Eisschnellläufer
⢠Ilio Colli (1931â1953), Skirennläufer
⢠Paolino Dimai (* 1931), Eisschnellläufer
⢠Guido Ghedina (* 1931), Skirennläufer
⢠Renzo AlverĂ (1933â2005), Bobfahrer
⢠Bruno Alberti (* 1934), Skirennläufer
⢠Sergio Siorpaes (* 1934), Bobfahrer
⢠Gianfranco Da Rin (* 1935), Eishockeyspieler
⢠Giulio Oberhammer (1935â2009), Eishockeyspieler
⢠Alfredo Dibona (1936â2011), Skilangläufer
⢠Bruno Frison (* 1936), Eishockeyspieler
⢠Gianfranco Gaspari (* 1938), Bobfahrer
⢠Gildo Siorpaes (* 1938), Bobfahrer und Skirennläufer
⢠Manuela Angeli (* 1939), Eiskunstläuferin
⢠Leonardo Cavallini (1939â2023), Bobfahrer
⢠Alberto Da Rin (* 1939), Eishockeyspieler
⢠Guido Gillarduzzi (1939â2016), Eisschnellläufer
⢠Enrico Benedetti (* 1940), Eishockeyspieler
⢠Ivo Ghezze (* 1941), Eishockeyspieler
⢠Giulio Verocai (* 1942), Eishockeyspieler
⢠Bruno Ghedina (1943â2021), Eishockeyspieler
⢠Franco De Menego (* 1944), Leichtathlet
⢠Isidoro Alverà (* 1945), Eishockeyspieler
⢠Giovanni Panciera (* 1954), Eisschnellläufer
⢠Marco Bellodis (* 1955), Bobfahrer
⢠Guerrino Ghedina (* 1956), Bobfahrer
⢠Antonio Menardi (* 1959), Curler
⢠Roberto DâAmico (* 1961), Bobfahrer
⢠Marco Scapinello (* 1964), Eishockeyspieler
⢠Kristian Ghedina (* 1969), Skirennläufer
⢠Giulia Lacedelli (* 1971), Curlerin
⢠Dino Gillarduzzi (* 1975), Eisschnellläufer
⢠Edoardo Zardini (* 1976), Skirennläufer
⢠Eleonora Alverà (* 1982), Curlerin
Personen mit Bezug zur Stadt
⢠Paul Grohmann (1838â1908), bestieg zahlreiche Dolomitengipfel, seit 1873 EhrenbĂźrger der Stadt
⢠Toni Sailer (1935â2009), gewann auf der âTofanaâ als erster Skirennläufer Goldmedaillen in allen olympischen Bewerben
Weblinks
Commons
: Cortina dâAmpezzo
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Cortina dâAmpezzo
â ReisefĂźhrer
⢠Internetpräsenz der Gemeinde Cortina dâAmpezzo (italienisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. Abgerufen am 7. August 2025 (BevĂślkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
cite-note-22. â Eugen Trapp (Hrsg.): Kunstdenkmäler Ladiniens: Gadertal, GrĂśden, Fassatal, Buchenstein, Ampezzo. Istitut Ladin âMicurĂ de RĂźâ, 2003, ISBN 88-8171-044-7.
cite-note-33. â Peter Anreiter: FrĂźhromanische Kollektiva auf *-Ädu (< lat. (*) -Ätum) und ihre onymische Verwertung im mittleren Alpenbogen (= Namenskundliche Aufsätze). Praesens, 2020, S. 18.
cite-note-44. â Josef Richebuono: Der Kampf der Gemeinde Ampezzo um ihre Autonomie. In: Ladinia: sfĂśi culturâl dai Ladins dles Dolomites. Nr. 1. 1977, S. 157 (PDF).
cite-note-55. â Wie Skigebiete auf den Klimawandel reagieren. Deutschlandfunk, 6. Januar 2019, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 10. Februar 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutschlandfunk.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
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cite-note-77. â Antonio Berti: Dolomiti orientali: Volume 1 â Parte 1Âş. (=Guida dei Monti d'Italia), Club Alpino Italiano/Touring Club Italiano, Mailand 1971, S. 29.
cite-note-88. â Mario Ferruccio Belli: Cortina dâAmpezzo 1917â1945: Il fascismo e gli anni della speranza. Dario De Bastiani Editore, Vittorio Veneto 2017, ISBN 978-88-8466-552-2, S. 15.
cite-note-99. â Carlo Romeo: Le scelte degli altri. La memoria italiana delle opzioni del 1939. In: Eva Pfanzelter (Hrsg.): Option und Erinnerung â La memoria delle opzioni. (= Geschichte und Region / Storia e regione. 22. Jahrgang, 2013, Heft 2). Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2014, ISSN 1121-0303, S. 47. PDF
cite-note-1010. â Horst Christoph: Held mit 15 Haken. derStandard.at GmbH 2013, 28. Februar 2013
cite-note-1111. â Vgl. u. a. Richebuono, Giuseppe "Storia dâAmpezzo" (2008); Richebuono, Giuseppe "Massimiliano d'Austria, Imperatore del Sacro Romano Impero, in Ampezzo nell'anno 1511: Maximilian I. von Ăsterreich, Kaiser des Heiligen Romischen Reiches, in Ampezzo im Jahr 1511" (2011)
cite-note-1212. â Raffaello Lorenzi, Stefano Lorenzi: Cortina 2020â2040. Storia di una comunitĂ al tramonto? Print House, Cortina dâAmpezzo 2022, S. 15â16.
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cite-note-2020. â Helmut Luther: Olympische Spiele der Schneeschaufler. In: Die Presse, 1. März 2014, R2
cite-note-2121. â Cortina dâAmpezzo erhält offiziellen Zuschlag fĂźr die SKI WM 2021. Abgerufen am 18. September 2016.
cite-note-2222. â Mailand richtet Olympische Winterspiele 2026 aus. In: Zeit Online. 24. Juni 2019, abgerufen am 25. Juni 2019.
cite-note-2323. â Padova - Cortina Link. Abgerufen am 9. November 2025 (italienisch).
cite-note-2424. â Vincono i âsĂŹâ al referendum per il distacco dei comuni di Cortina dâAmpezzo, Livinallongo del Col di Lana e Colle Santa Lucia dalla Regione Veneto e la loro aggregazione alla Regione Autonoma Trentino-Alto Adige. In: interno.gov.it. 30. Oktober 2007, abgerufen am 21. Juni 2021 (italienisch).
cite-note-2525. â Maria Corbi: E Cortina si risvegliò in Sud Tirolo: Una valanga di ÂŤsiÂť al referendum ma spostare il confine non è facile Brindisi e polemiche per lâaddio simbolico al Veneto. In: La Stampa. 30. Oktober 2007, S. 22 (lastampa.it).
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cite-note-2727. â Weg zu mehr Zusammenarbeit mit Ladinern in Belluno ist offen. Europaregion Tirol-SĂźdtirol-Trentino, 29. Oktober 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 14. April 2015.